Konfirmanden

Auch in diesem Schuljahr 2016-17 treffen sich die Konfirmanden der Klassen 7 und 8 einmal im Monat samstags zu einem "Arbeitsvormittag". Dass da nicht nur gearbeitet wird, sondern auch das gemeinsame diskutieren und erleben wichtig ist, wissen alle. So bleibt die Zeit allen in guter Erinnerung und so manch einer wechselt später in den Jugendkreis.

 

Konfirmanden und Jugendliche vom Jugendkreis „Frau Moosi & CO“ berichten folgendes vom gemeinsamen Ausflug am 9. Januar 2016:

Ein Tag in Dresden

   

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir, die Konfirmanden, manche Eltern und der Jugendkreis, sind von Oschatz nach Dresden mit den Zug gefahren und anschließend mit der Straßenbahn   zu  einer Kirche gefahren. Es war die Johanniskirchruine, die heute ein Jugendzentrum ist. Dort haben wir an einer Predigt teilgenommen. Nachdem wir die Kirche komplett besichtigt haben, sind wir über den Friedhof zu einem Restaurant gegangen. Wir haben Döner und Pizza gegessen und mussten lange auf den Döner warten. Nachdem wir in der Altmarktgalerie shoppen waren, haben wir Eis gegessen. Am Ende sind wir wieder mit dem Zug zurück gefahren.

 

Laß dich hören laß dich sehen. 
Bleib nicht hinter deiner Tür!
Deine Worte deine Hände,
du wirst gebraucht, Gott fragt nach dir.

(aus einem Lied für junge Leute)

           

Konfirmandenvormittag 2011

 

Die Konfirmation ein Angebot der Kirche, junge Menschen in ihrem Glauben und bei der Suche nach ihrem eigenen Lebensweg zu unterstützen und zu stärken. ,,Stärkung" oder ,,Bekräftigung" ist auch die deutsche Bedeutung des lateinischen Wortes "Konfirmation". Im Konfirmationsgottesdienst stehen darum die Fürbitte und der Segen für den weiteren Lebensweg dieser jungen Menschen im Vordergrund.

Zugleich wird die Konfirmation heute aber auch als ein großes Familienfest gefeiert. Die Konfirmandin oder der Konfirmand stehen im Mittelpunkt, und jeder merkt: Die Kindheit ist jetzt vorbei, und bald ist sie oder er erwachsen. Mit der Konfirmation werden auch bestimmte Rechte in der Kirche erworben: Man darf z.B. das Patenamt übernehmen, selbständig zum Abendmahl gehen, in Notfällen taufen oder ab dem 18. Lebensjahr an den Wahlen zum Kirchenvorstand teilnehmen. Durch die Konfirmation wird man so auch zu einem mündigen Mitglied der Kirchengemeinde.

Damit das gelingen kann, gibt es vor der Konfirmation die Pflicht zur Teilnahme an der  Konfirmandenstunde und zum Besuch mehrerer Gottesdienste. Die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen sollen in das kirchliche Leben eingeübt werden und ihnen christliches Grundwissen vermitteln werden.

Nun soll die Konfirmandenstunde nicht immer nur trockener Unterricht sein. Immer wieder gibt es Gelegenheit, auch etwas fröhliches zu unternehmen - etwa eine Radtour, oder kleines Fest feiern. 

Ein Höhepunkt ist auch der jährlich im Herbst stattfindende Konfirmandentag. Um die Hundert junge Christen aus dem ganzen Kirchenkreis kommen an einem Sonnabend zu Spiel und Spaß, zu einem Band-Konzert und natürlich einem Jugendgottesdienst zusammen.

Konfirmandentag in Oschatz 2007

Es ist Tradition geworden, dass unserer Konfirmanden im Winter vor der Konfirmation zu einer Rüstzeit fahren. Das Wort "Rüstzeit" bedeutet, dass wir dort Zeit haben, einander "zuzurüsten" - das heißt einander im Glauben zu bestärken.

Übrigens:

Auch ungetaufte Schüler der 7. und 8. Klasse dürfen zur Konfirmandenstunde kommen. Wenn sie es wünschen, können diese Jugendlichen im Konfirmationsgottesdienst getauft werden, womit sie dieselben Rechte und Pflichten in der Kirchgemeinde übernehmen, wie die Konfirmanden.

Sprechen Sie mit unserer Pfarrerin Frau Christina Moosdorf: 03435/988 9652!