Das Markusevangelium Stellen zu Maria

Kapitel 3

(31)Und es kamen seine Mutter und seine Brüder und standen draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen.

(32)Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draußen fragen nach dir.

(33)Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder?

(34)Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise saßen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder!

(35)Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

Kapitel 6

(1)Und er ging von dort weg und kam in seine Vaterstadt, und seine Jünger folgten ihm nach.

(2)Und als der Sabbat kam, fing er an, zu lehren in der Synagoge. Und viele, die zuhörten, verwunderten sich und sprachen: Woher hat er das? Und was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist? Und solche mächtigen Taten, die durch seine Hände geschehen?

(3)Ist er nicht der Zimmermann, Marias Sohn, und der Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? Sind nicht auch seine Schwestern hier bei uns? Und sie ärgerten sich an ihm.

(4)Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und bei seinen Verwandten und in seinem Hause.

(5)Und er konnte dort nicht eine einzige Tat tun, außer daß er wenigen Kranken die Hände auflegte und sie heilte.

(6)Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Und er ging rings umher in die Dörfer und lehrte.